Musikrichtungen – So vielfältig wie die Hörer

Viele Menschen hören tagtäglich Musik, sei es beim Autofahren, im Beruf und natürlich auch zu Hause. Häufig dudelt Musik immer im Hintergrund, es wird Radio gehört, auch CDs und selbst die gute alte Schallplatte kommt heute noch zum Einsatz. Menschen tanzen oder bewegen sich zur Musik, nicht selten singt man auch mit. Häufig erwischt man sich selbst beim Mitsingen, obwohl man das jeweilige Lied eigentlich gar nicht mag. Natürlich singt nicht jeder gut und richtig, viele singen krumm und schief, aber solange es Spaß macht und es keiner hört, sollte es auch niemanden stören.

Musik und ihre Emotionen

Mit Musik verbinden wir verschiedene Emotionen oder Erinnerungen. Viele Liebespaare haben „ihr eigenes“ Lied. Das ist ein Lied was gespielt wurde als sie ihr erstes Date hatten oder sich kennen gelernt haben. Vielleicht verbindet man auch ein bestimmtes Lied mit einem schönen Urlaub. Viele Lieder machen aber auch traurig, vor allem Balladen. Häufig verbinden wir diese mit einem ganz bestimmten, teils schrecklichen Ereignis. „Candle in the Wind“ von Elton John ist eines dieser Lieder. Unser Leben lang werden wir dies mit dem unfassbaren Unfall von Lady Di und deren Trauerfeier verbinden. Durch den Abschiedskampf von Henry Maske wurde „Time to Say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli überhaupt erst einmal richtig bekannt. Wer Liebeskummer hat, sollte eigentlich keine Balladen hören wo es um Herzschmerz geht, denn dadurch wird man nur noch trauriger. Aber irgendwie hält man sich nicht an den Rat und hört gerade dann, die größten Herzschmerzlieder überhaupt. Nicht selten fließt dann die eine oder andere Träne. Männer mögen dies vielleicht nicht verstehen, Frauen kennen dies jedoch nur zu gut.

Lieder passend zur Jahreszeit

Frauen hören noch etwas gern – Weihnachtslieder. Jedes Jahr zu Weihnachten oder auch schon im Advent werden unzählige CDs mit Weihnachtsliedern hervorgekramt. Die Band „Wham!“ beispielsweise steigt pünktlich zum Advent mit ihrem Hit „Last Christmas“ immer wieder in die Charts ein, obwohl das Lied schon mehr als 25 Jahre alt ist. Damit dürfte es wohl zu den erfolgreichsten Weihnachtsliedern überhaupt gehören. Allerdings ist dies auch wieder ein Lied, wo Männer gern die Augen verdrehen. Ihnen ist das einfach zu schnulzig.

Jeder mag eine andere Musikrichtung

Männer mögen gern „härtere“ Sachen wie Techno oder auch Heavy Metal. Glücklicher Weise sind die Stilrichtungen der Musik aber vollkommen unterschiedlich, eben genauso wie die Geschmäcker der Menschen. Was einige schön finden, wollen manch andere gar nicht als Musik bezeichnen. Techno wird eher von der jüngeren Generation bevorzugt, genauso wie Dance, House oder HipHop. Die ältere Generation kann damit meist nicht viel anfangen. Ein Phänomen in der Musikwelt stellen Schlager dar. Zu Schlager tanzt mittlerweile jeder, egal ob jung oder alt. Helene Fischer oder Andrea Berg sind regelmäßig ganz oben in den Charts vertreten. Dennoch gibt es Menschen die diese Musikrichtung, genauso wie Volksmusik, eher belächeln. Als Allroundtalente könnte man die Richtungen Pop und Rock bezeichnen. Das hören die meisten gern. Die Stilrichtungen Pop und Rock lassen sich wiederum in mehrere Unterkategorien unterteilen. Gerade absolut beliebt sind Deutschpop und Deutschrock. Einige Jahre lang hatte es deutsche Musik schwer, sich am internationalen Musikmarkt zu behaupten. Heute feiern deutschsprachige Interpreten auch mit deutschen Titeln weltweit Erfolge.

Foto: Mark Atkins – Fotolia